Über mich

 

Wien, 1.4.08

Sehr geehrte LeserInnen!


Ich darf mich herzlich für Ihre Unterstützung und die zahlreichen positiven Rückmeldungen bedanken.
Es erstaunt mich immer wieder, wenn mir jemand erzählt, er hätte mein Buch „verschlungen“. Wenn man es beim Schreiben schafft, den Leser so direkt anzusprechen, dass er persönlich in die Geschichte involviert wird, dann ist das die höchste Auszeichnung, die man als Schreibende bekommen kann. Jedes Mal, wenn jemand auf mich zukommt und mir erzählt, er hätte sich in der Geschichte gefunden, dann weiß ich, ich bin am richtigen Weg.
Und, das meine erste Buchveröffentlichung nun beinahe (fast) ausverkauft ist, ist ein wunderschöner Erfolg für mich. Etwas, das mir ganz deutlich sagt, ich soll dran bleiben, auch wenn die Veröffentlichung meiner anderen bisher fertig gestellten Manuskripte noch etwas auf sich warten lässt. Aber, für die wirklich guten und wichtigen Dinge im Leben braucht man stets etwas Geduld; und Hartnäckigkeit.
Es ist leider so, dass mir offensichtlich ein beinahe (fast) ausverkaufter Roman und etliche gute Kritiken bisher nichts genutzt haben, um einen Verlag zu finden, der mich unter Vertrag nimmt und es mir ermöglicht, meine Manuskripte zu Büchern zu machen und somit Ihnen anzubieten.
Mit der Unterstützung der Stadt Wien und des Literaturfördervereins VIZA konnte wenigstens ein Roman veröffentlicht werden und die Resonanz darauf gibt mir die Ausdauer, weiterzusuchen und hartnäckig zu sein. Ich bin sehr zuversichtlich; und ausdauernd. In diesem Sinne möchte ich Sie noch um etwas Geduld bitten, das nächste Buch von mir wird sicherlich demnächst veröffentlicht werden.

Ich wurde 1974 in Wien geboren und als Autorin rangiere ich noch unter den Jung-Literaten, was mich sehr erfreut. Ich wollte schon als Kind Schriftstellerin werden. Ballerina oder Ärztin waren es bei mir nicht, auch wenn ich dann doch nach der Matura Medizin inskribiert und nach zwei Semester abgebrochen habe. Als ich acht wurde, habe ich meine erste Schreibmaschine geschenkt bekommen und einige recht ehrgeizige Buchprojekte begonnen. Darunter ein Kinderkrimi, denn mein großes Vorbild war Agatha Christie.
Studiert habe ich dann Publizistik, Musikwissenschaften und Psychologie, um bestens ausgebildete Musikjournalistin zu werden, etwas, das ich bis heute praktiziere.

Seit nun neun Jahren bin ich verheiratet und seit sechzehn Jahren arbeite ich im Red Octopus, einem wirklich genialen Jazzplattenladen, und das sage ich nicht nur, weil ich in diesem Geschäft groß geworden bin und es meiner Mutter gehört, sondern weil ich hochgradig infizierter Jazzfan bin. Deshalb spielt auch der Jazz eine Rolle in jedem meiner mittlerweile fünf Romane, außer „Schlaflos“, da ich die Hauptperson bei seinem Versuch des Einschlafens nicht mit Musik stören wollte.

Mein bester Moment als Schriftstellerin? Diesen durfte ich erleben, als mein Mann das Manuskript zu „Die Rübe“ gelesen hat. Er hat mir vom Buch erzählt, da es ihn so derartig begeistert hat und dabei völlig vergessen, dass ich es verfasst habe.
Mein größter Erfolg? Nicht nur als Schriftstellerin ist das eindeutig die Veröffentlichung von „Schlaflos“ 2006.
Meine größten Vorbilder? Das ist eine schwierige Frage, denn ich will nicht behaupten, dass ich die Genialität der großen Literaten jemals erreichen werde, die mich schwer beeindruckt haben. Unter Ihnen sind: Fjodor Dostojewski, Stefan Zweig, Thomas Bernhard, John Irwin, Friedrich Torberg, Ernest Hemingway und natürlich Johann Wolfgang von Goethe. Ich lese außerdem gerne: Terry Pratchett, Paul Auster, Kinky Friedmann und Nick Hornby.

Und zum Abschluss möchte ich Ihnen die am meisten gestellte Frage beantworten: mein Nachname spricht sich ZWANZARA aus. Neckisch mutet wahrscheinlich Karoline mit K an, ich bestehe aber leider darauf.

bis bald
Karoline Cvancara